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Naturheilkunde heilt
(NH 8)
Inhalt
Vorweg - Zurück zur Natur (NH 8.1) - Pillen gegen Symptome (NH 8.2) - Nebenwirkungen sind unerwünscht (NH 8.3) - Naturheilkunde zur Ursachenbehandlung (NH 8.4) - Die Homöopathie heilt beweisbar (NH 8.5) - Die Naturheilkunde kann Organe retten (NH 8.6) - "Die Kraft der Heilpflanzen" (NH 8.7) - Naturheilverfahren stärker berücksichtigen (NH 7.8) - TCM allgemein + Pilze: Hilfe aus China (NH 8.9) - "Medical Wellness“ ist auch ursächlich (NH 8.10) - Ist die Naturheilkunde wissenschaftlich? (NH 8.11)
(Keine medizinische Beratung. Dazu befragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker, Heilpraktiker, Chiropraktiker, Physiotherapeuten etc., je nach Arbeitsgebiet. Angaben deshalb ohne Gewähr.)
Vorweg: Aus der chinesischen Medizin ist beispielsweise die heilende Wirkung von Pilzen bis zu uns getragen worden. Gegen fast jede Krankheit gibt es einen Heilpilz (Bild links). Doch ähnlich gilt dies auch für die "Traditionelle Chinesische Medizin" (TCP) und ganz besonders für die in Deutschland erfundene Homöopathie, die sogar gegen Viruserkrankungen einsetzbar ist.
Es gilt allgemein: Naturheilkunde kann heilen, wenn sie richtig eingesetzt wird. Naturheilkunde kann möglicherweise sogar Organe retten.
"Zurück zur Natur“ (NH 8.1)
Weil sich nur unter 20 Prozent der Erdbevölkerung fast 90 Prozent der Arzneimittelkosten erlauben können – und wir gehören dazu, sind andere Heilmittel und Heilideen bei den übrigen 80 % lebenswichtig. Bei jeder wirksamen traditionellen Medizin, ob chinesisch, buddhistisch, hinduistisch, tibetisch, aus Klostergärten, aus...sogar Deutschland etc. – überall ist die Naturheilkunde und der gesamte Mensch wichtig. Daher das oft anders geartete Weltbild der WHO zur Krankheitsdefinition, das häufig nicht mit dem deutschen identisch ist.
Hier sollte ein Absatz aus der Gesamteinführung zum Portal www.info-sd.de Wiederholung finden: Im Politikbereich überzeugen rationale Argumente kaum, weil – nach Untersuchung der Emory-Universität in Atlanta – dabei stets solche Gehirnzentren aktiviert werden, die helfen rationale Widersprüche mit Emotionen auszulöschen (Apotheken Umschau 3/06).
Ähnliches gilt vielleicht auch häufig bei Fachleuten und dann auch in der Medizin. Vielleicht passt aber hier auch die (in der Besprechnung seines Buches Verbaute Gesundheit von der Zeitung Rheinische Post besonders hervorgehobenen) Erkenntnis des Autoren Kiene (siehe www.kiene-info.de ): „Jede Ausbildung bringt zusammen mit der anschließenden Berufsausübung immer eine Verengung des Horizontes mit sich. Gewisse Beurteilungskriterien werden besonders kultiviert. Und dass dann andere, vielleicht ebenso wichtige, vernachlässigt werden, ist fast zwangsläufig.“. Der richtige Weg in die richtige Richtung ist schwer und nur in Zusammenarbeit zu finden.
Der bevorzugte Einsatz weitgehend unschädlicher Medikamente würde mit Sicherheit die Wasserverschmutzung nachhaltig verringern. Zusätzlich könnten dadurch wahscheinlich auch die Krankheitskosten sinken. Durch die großen Vorteile der meistens gelehrten Medizin für den Notfall und die Symptomverringerung, insbesondere bei Raucher- und Ernährungsfolgen, wird der "anderen Medizin" oft Unwirksamkeit unterstellt.
Die Naturwissenschaft erforscht Naturerscheinungen. Weil die Natur richtig und logisch (Ursache-Wirkung) reagiert, ist eine Krankheit meistens die Anstrengung des Organismus, mit eigenen Mitteln die Gesundheit zu erreichen (WHO). Symptomatische Reaktionen, wie beispielsweise Fieber oder Entzündungen, zeigen dies. Sie sind die Anstrengung des Körpers, Viren, Bakterien oder andere Fremdstoffe aus dem Körper zu treiben. Wird dies verhindert, können die Wirkungen möglicherweise schlimmer sein. Hier schlägt die Biotech-Branche den richtigen Weg ein. Leider ist sie in Deutschland noch klein, weil die Förderung bislang in eine andere Richtung ging.
Hier – und auch sonst ist die Entzündung (lt. Klinisches Wörterbuch 260. Aufl. Psschrymbel) (u. a.) die Abwehrreaktion des Organismus mit dem Ziel, das auslösende Agens und seine Folgen zu beseitigen. Mit einer Unterdrückung des Symptoms Entzündung ist es demnach meistens nicht getan. Die Natur heilt. - Zurück zur Natur. Siehe hierzu auch die Empfehlung am Schluss: Das Buch von Winfried Miller: Quelle des Lebens - Enzyme - Wie sie wirken und helfen. Sie helfen bei der Entzündung mestens ursächlich, wie z, B. Wobenzym P oder N.
Die Natur will also heilen. Ein Beispiel dazu: Auf eine Infektion reagiert der Körper als Immunreaktion meistens mit Fieber. Wie zu einem neuen Beweis richtiger Abwehr, publizierten US-Forscher im „American Journal of Pathologie“ 2006 ihre Erkenntnis, dass der von Immunzellen gebildete Botenstoff TNF-alpha (Tumornekrosefaktor-alpha) Entzündungsreaktionen verstärkt. Bei rheumatischen Erkrankungen ist der TNF-Alpha-Spiegel im Blut dauerhaft erhöht. Er steigt auch natürlich im Alter an. Bei Ratten konnte durch die Zuführung dieses Botenstoffes der Alterungsprozess zumindest der Blutgefäß aufgehalten werden (HA/WSA 29. 12. 06). Die Entzündungsreaktionen sind hier die Antwort des Körpers auf die Wohlstandskrankheit Rheuma, die in den schlechten Zeiten vor 1945 kaum jemand kannte, und die in Völkern mit anderer Ernährungsweise auch heute noch unbekannt ist.
Pillen gegen Symptome (NH 8.2)
Im Spiegel-Streitgespräch zwischen dem Sozialwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma und dem Hirnforscher Hans Markowitsch (Nr. 31/07) wurden vor allem die unterschiedlichen Schlussfolgerungen aus Forschungsergebnissen sichtbar: So Reemtsma: „…ich habe nur gesagt, einige Wissenschaftler sollten den Mund nicht so voll nehmen.“ Kurz zuvor hatte Markowitsch den Mund voll genommen, mit: „…Hyperaktive Kinder kriegen Tabletten, damit sie nicht rumzappeln und in der Schule aufmerksamer werden.“
Tabletten für Kinder, Kriminelle, Tabletten gegen Symptome wie Fieber und so fort. Wenige Tage später hieß dann die Überschrift (in DER SPIEGEL 32/07): „ Hirnschäden durch Ritalin?“ Das Medikament, mit dem hyperaktive und aufmerksamkeitsgestörte Kinder behandelt werden, könnte zu Langzeitveränderungen im Gehirn führen, wie Versuche an Ratten ergaben. Neurowissenschaftler vom New Yorker Cornell Medical College fanden nicht nur Verhaltensveränderungen, sondern zusätzlich in 4 wichtigen Hirnregionen strukturelle und neurochemische Veränderungen vor, die zwar nach Absetzten des Medikaments langsam zurückgingen. Dennoch mahnten die Forscher eine erhöhte Vorsicht beim Verschreiben an. Und die Studienleiterin Theresa Milner ergänzte; „Wir machen uns Sorgen um die Langzeitwirkung.“
Am 1. 7. 09 berichtete Karsten Krummholz (in HA) dann, dass Kinder zu viele Psychopillen bekämen. Und weiter hieß es in seinem Bericht: "Die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen weist immer öfter gavierende Mängel auf. Zu diesem Schluss ist der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen gekommen. In seinem Gutachten kritisierte das Gremium, dass Kinder und Jugendliche oft unnötig oder riskant viele Medikamente verschrieben bekommen. Viele Arzneimittel, die für Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder oder Jugendliche angewendet werden, sind nicht speziell für diese Altersgruppen untersucht und zugelassen worden...Die Experten kritisierten dazu einen 'unbegründet breiten Einsatz' von Psychostimulanzien und Antibiothika bei Virusinfektionen (weitgehend unwirksam, d. Red.). ...Auch bei älteren äußer(te)n die Sachverständigen Sorge, dass zu viele Pillen verschrieben werden. Rund 35 % der Männer und 40 % der frauen über 65 Jahren erhielten 9 oder mehr verschiedene Wirkstoffe in Dauertherapie. - Zudem bemängeln die Experten die bisherigen Behandlungsformen von Kindern mit dem Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Syndrom ADHS."
Bei dem genannten Streitgespräch meinte Markowitsch, dass juristisch strafbares Verhalten neurowissenschaftlich betrachtet Defekte sind, „für die ein Delinquent nichts kann, weil sie angeboren sind oder meist in früher Kindheit erworben wurden.“ - Dagegen stehen nicht nur moralisch und juristisch „Schuld und Sühne“, sondern auch die als Grundlage der Erkenntnis dienende Gehirnentwicklung: Wenn schon von früher Kindheit strafrechtliches Verhalten als höchstens krankhaft, aber nicht als negativ, erlernt wird, wird es im Gehirn auch nicht als negativ gespeichert. Das Ergebnis ist die Abschaffung moralischer Werte, die nicht umsonst seit Urzeiten überliefert sind, weil sie allein das Überleben der Gesamtrasse Mensch begünstigen und nicht „das egoistische Gen“, wie es meistens aus der mit großer Sicherheit teilweise falschen Evolutionstheorie von dem Religionskritiker Richard Dawkins herausgelesen wurde (siehe auch www.soziales-deutschland.eu - "Glaube + Bildung").
Der Hirnforscher forscht nur am Gehirn. Seine Ergebnisse führen vielleicht – bei großer Nachfrage – zur Entwicklung eines Medikaments, dass der Arzt dann, wenn es schädlich ist, wiederum verschreiben muss (unschädliche Medikamente muss der Patient ja nach der Gesundheitsreform selbst bezahlen). Jeder hat also nur einen kleinen Mitwirkungs-Anteil an dem als Beispiel genannten Ritalin, aber einen großen Anteil an der Haftung, an Schuld und Sühne für die Nebenwirkungen. Und keiner, vor allem kein Wissenschaftler, kann dann für sich selbst geltend machen, dass da Irrtums-Defekte schon von früher Kindheit erlernt wurden.
Wieder wenige Tage nach der genannten Veröffentlichung des Streitgesprächs wurde in Hamburg am 10. 8. 07 das „Ex-Crash-Kid“ Dennis N. mit 28 Jahren zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde, ähnlich den Forderungen einiger Hirnforscher, für immer wieder erfolgende Autodiebstähle - von der Kindheit bis nach der Jugend - nicht bestraft. Er bekam als Medikament stattdessen Erlebnisreisen nach Neuseeland, Spanien, Polen und Finnland geschenkt. Viele Jugendliche fragten sich seinerzeit schon, ob sie nicht auch strafbare Handlungen begehen müssten, um in den Genuss solcher Reisen zu kommen. – Zur jetzigen Verurteilung schrieb Diana Zinkler (HA 11./12. 8. 07), dass in Wirklichkeit auch die „gescheiterte Sozialpädagogik“ (oder Sozialwissenschaft) an dem Ergebnis Schuld sei.
Nebenwirkungen sind unerwünscht (NH 8.3)
Um auch die schädlichen Nebenwirkungen der Wissenschaft als deren Fortschritt verkaufen zu können, kommen zuletzt einige sogar auf den Einfall, dass die Wirksamkeit eines Medikaments an seinen Nebenwirkungen zu erkennen sei. Ähnlich, als wäre die Güte einer Automarke an ihrer Unfallhäufigkeit zu erkennen. Fast nebenwirkungsfreie Maßnahmen, wie beispielsweise die Homöopathie, werden dann im Umkehrschluss als unwirksam dargestellt.
Ein Denkrichtungs-Beispiel zu Nebenwirkungen lieferte Prof. Dr. med. C. W. (17. 4. 05 WamS, Leserbriefe) zur Homöopathie u. a. „...Sie ist schon deshalb unwirksam, weil sie keine Nebenwirkungen hat, denn jedes wirksame Medikament besitzt Nebenwirkungen...“. Vielleicht wurde bei dieser Aussage zusätzlich nur an eine Wirkung und nicht an eine Heilung gedacht.
Dabei kann die zuvor genannte Nebenwirkung oder beispielsweise die hoch gelobte Hormon-Einnahme mit der wahrscheinlich häufigen Wechselwirkung Brustkrebs (nach TK-aktuell, 4/2003) - von dem Schmerzmittel Contergan ganz zu schweigen - kaum als Heilung angesehen werden.
Im Jahre 2002 brachte eine Studie in den USA erstmals die Hormonbehandlung für Frauen in den Wechseljahren mit einer erhöhten Brustkrebsgefahr in Verbindung. Millionen beunruhigter Frauen brachen daraufhin sofort diese Therapie ab. Innerhalb eines Jahres gingen daraufhin schon 2003 die Erkrankungen besonders bei den über 50-Jährigen um rund 14.000 Fälle gleich 7,2 Prozent ganz gegen den Trend zurück. Peter Ravdin von der University of Texas sagte als Vortragender bei einer Spezialistenkonverenz in Texas unter anderem: „Wir wissen noch nicht, ob das ein Trend ist, aber es ist auf jeden Fall ein signifikanter Effekt.“ (In DER SPIEGEL 51/2006). Im Gegensatz dazu erhöht die Anti-Baby-Pille nach einer über 40 Jahre laufenden Untersuchung der Uni Aberdeen an zehntausenden Frauen das Krebsrisiko nicht (British Medical Journal Anine-Ausg. Über AFP in HA 13. 9. 07).
Als Nebenwirkungsverhinderung wird nun vom Gesundheitsministerium nicht die Verminderung der weitgehend durch Ernährungsmaßnahmen und Naturheilmittel ersetzbaren Hormontherapie (Apotheken fragen) gefordert, sondern stattdessen Reklame für das Mammografie-Screening, der Brust-Röntgenuntersuchung, gemacht. Der seit 10 Jahren am Berliner Max-Planck-Institut arbeitende Professor Gerd Gigerenzer lehnte gerade dieses Screening als nutzlos, wenn nicht sogar gefährlich, strikt ab (Wolfgang Höbel in DER SPIEGEL 37/07). Er sprach von „Zahlenblindheit“ und „es gibt gesicherte Zahlen, dass die absolute Sterblichkeit von Frauen mit und ohne Screening absolut gleich bleiben wird.“ Die Ärzteschaft konnte gerade noch den geplanten Zwang zum Screening verhindern und legte Wert darauf, dies auf einer Pressemitteilung (i. d. Tagesschau 10/07) zu veröffentlichen.
Anfang 2008 wies der Radiologe Christoph Heyer von der Bochumer Uni-Klinik dazu noch einmal eine in der Wissenschaft unumstrittene Tatsache in Erinnerung: „Jede (Röntgen-)Aufnahme bedeutet Strahlung, und es gibt keinen unteren Grenzwert, bei dem wir Schäden ausschließen können“. Wer häufigen Bestrahlungen ausgesetzt ist, dem droht möglicherweise Krebs, sehr selten zwar und viele Jahre später. Deshalb, so sagt Heyer: So viel wie nötig und so wenig wie möglich röntgen – und insgesamt wird in Deutschland zu viel geröntgt (epd in HA 6. 2. 08).
Nebenwirkungen kennen wir auch vom früher vorgeschriebenen Astbesteinsatz als Brandschutz, oder von dem Soldateneinsatz bei angeblich unschädlichen Radaranlagen, oder bei den vielen unerwünschten Arzneimittelwirkungen, von denen die Presse häufig berichtete: Wie beispielsweise vom Rheuma- und Schmerzmittel Vioxx, dessen Nebenwirkungen dem Konzern innerhalb 11 Monaten über 30 Mrd $ Börsenverlust bescherten (Michael Höfling in WamS 28. 8. 05) und das (in DER SPIEGEL 41/206) Herzinfarkte und Schlaganfälle ausgelöst haben soll, wovon allein in Deutschland 7000 Patienten betroffen sein sollen, oder beim Cholesterinsenker Lipobay, mit vermutlichen Todesfällen, die sich der Hersteller-Konzern in den USA 1,1 Mrd. $ kosten ließ (dpa/HA 26. 11. 04), und wieder bei einem anderen Cholesterinsenker, der in der Erprobung Todesfälle verursacht haben sollte. Andererseits machte der Konzern mit dem Cholesterinsenker Lipitor allein 2005 rund 11 Mrd. Umsatz (HA/nis 6. 12. 06). Herzrhythmusstörungen bei Bluthochdrucksenkern (siehe Homöopathie und STIFTUNG WARENTEST). Bei allen Forschungsergebnissen stellt man oft erst viele Jahre später die unerwünschten Wirkungen fest.
Das klinische Wörterbuch Pschyrembel (de Gruyter 2004) schreibt zum Ausdruck Nebenwirkungen: „Abk. NW; besser unerwünschte Arzneimittelwirkung“.
Nebenbei: Die STIFTUNG WARENTEST hatte noch einen Einsparungsvorschlag gegen teure Tabletten und Medizinkosten: Oft sei die halbe Tablette ausreichend. - Und außerdem: Mehr Tabletten als notwendig bewirken oft das Gegenteil: Nur Krankheit durch Nebenwirkungen und geringere Wirksamkeit der Tablette.
Anfang 2008 beantwortete das Gesundheitsministerium auf Anfrage der Grünen eine ganz besonders teure Nebenwirkung: 1,9 Millionen Deutsche sind medikamentensüchtig und der volkswirtschaftliche Schaden durch Arbeitsausfall und weitere Medikamente soll rund 14 Milliarden € jährlich betragen. An erster Stelle stehen dabei Benzodiazepine, wie Valium. Der Drogen-Experte der Grünen, Harald Terpe, sagt dazu: „Die Bundesregierung unterschätzt das Problem. Medikamentensucht muss ernster genommen werden. Wir brauchen vor allem eine bessere Beratung durch Apotheker und Ärzte“ (hak in Bild 7. 2. 08). Doch die sind durch die verordnete Bürokratie oft schon gut ausgelastet.
Weil die Naturheilkunde meistens nebenwirkungsfrei ist, soll nachfolgend in einige Bereiche des "zurück zur Natur" eingeführt werden. Es ist oft seit Jahrtausenden bewiesen, dass Naturheilkunde, und insbesondere auch die später erfundene, der körpereigenen Heilung nachempfundene, Homöopathie, anders als es der Medizinprofessor meinte.
Naturheilkunde zur Ursachenbehandlung (NH 8.4)
Zur Symptombehandlung steht dann meistens auf dem Begleitzettel – und das wurde durch die 2004er Gesundheitsreform als besonders zu fördern eingestuft. Für die neu erforschten und meistens nebenwirkungsreichen Zulassungen gelten schnelle Wirksamkeits-, aber kaum Schadensnachweise. Dabei dauert eine oft in Jahrzehnten erworbene Ursache in der Bekämpfung immer länger als die Symptombehandlung, und schon deshalb sind schnelle Wirksamkeitsnachweise für eine ursächlich naturheilkundliche Behandlung auch schwieriger zu erbringen. Das Symptom ist schnell verdrängt.
Die Unterstützung und Wiederherstellung der körpereigenen Heilung ist meistens schwerer nachzuweisen und dauert länger. Die dazu weitgehend unschädlichen Medikamente oder völlig unschädliche Naturheilmittel sollte der Patient, als Gesundheitsreform getarnt, in Zukunft selbst bezahlen.
Vorteile schien dies nicht zu bringen. Das Gegenteil ist sogar eher zu vermuten. Denn bei der Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld, obwohl es bei der Ärztedichte und der Anzahl der Krankenhausbetten an der Spitze liegt. So lautet zumindest das Ergebnis einer Studie, die das Bundesgesundheitsministerium (in 10/07 epd in HA 24. 10. 07) veröffentlichte.
Bei der Dauerbehandlung der Symptome werden die Ursachen häufig ignoriert. Die Krankheiten werden chronisch. Der Antibiotika-Forscher Professor Roderich Süssmuth von der TU-Berlin, erläutert hierzu: „Die Pharmaindustrie setzt aus marktstrategischen Gründen vorwiegend auf Produkte gegen chronische Krankheiten, die die Menschen jahrzehntelang einnehmen.“ (Apotheken Umschau 3/06.)
Es besteht immer auch eine zusätzliche Mitverantwortung des Bürgers, der sich die Krankheiten zuvor beispielsweise angegessen oder ererbt hat und dann meint, die Wissenschaft würde es schon richten. Wenn Wissenschaftler dies selbst verbreiten oder Heilungsmöglichkeiten verschweigen, haben sie juristisch wieder die Verantwortung.
Am 20. und 21. September 2007 fanden die 9. Schleswig-Holsteinischen Gesundheitstage in der Hansestadt Lübeck statt. Die frühere Präsidentin des Deutschen Bundestags, Prof. Dr. Rita Süssmuth, konnte vom Vorsitzenden der Landeskrankenhauskonferenz Lothar Obst für einen Vortrag zum Thema „Werteordnung im Gesundheitswesen“ gewonnen werden. Lothar Obst war kaufmännischer Direktor des Krankenhauses St.-Adolf-Stift in Reinbek, einem (nach www.tk-online.de) der 50 besten Krankenhäuser Deutschlands. Er eröffnete die Tagung mit einem Grundsatzreferat über „Ethische Grundlagen für eine gerechtere Verteilung von Gesundheitsleistungen“.
Im Foyer des Krankenhauses St.-Adolf-Stift hängt ein fast zwei Meter breites Ölgemälde der Wartburg. Dort wirkte die heilige Elisabeth nach den Idealen des Franz von Assisi. Sie kümmerte sich in einem von ihr um 1225 errichteten Hospital nach den christlichen Werten der Barmherzigkeit um die Pflege der Kranken und Gebrechlichen, später ging sie dann nach Marburg und gründete dort ein Krankenhaus. Der Orden der Heiligen Elisabeth betrieb später und betreibt auch heute einige Krankenhäuser in denen die Schwestern ihre Nächstenliebe auf die Beschäftigten und Kranken übertragen.
Der kaufmännische Direktor des Krankenhauses stellte zuvor 2005 in der Aula des Hauses den Zukunftsforscher Neviodov vor, der eine andere Medizin voraussagte: Er legte vor den anwesenden Ärzten dar, dass das aktuelle Gesundheitswesen eher ein Krankheitswesen – oder eine gute Notfallmedizin - sei. Es würde wenig getan, um den Ausbruch einer Krankheit zu verhindern. In wenigen Jahren würden schon rund über 20 % für Krankheitskosten ausgegeben werden. Als Alternative erläuterte Nefiodov:
Nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation WHO ergibt sich für die Bezeichnung Gesundheit und Gesundheitswesen ein ganzheitliches Konzept. Es umfasst auch die Biotechnologie, Naturheilverfahren, Umwelttechnik und den Wellnessbereich.
Üblich ist stattdessen im deutschen Gesundheitswesen meistens, wie schon erwähnt, die Symptombehandlung durch schnell wirkende Medikamente – genau wie häufig bei anderen Politikfeldern und genau so, wie es viele Wähler und darum auch die Politiker wünschen. Ob die immer höheren Medikamentenkosten überhaupt etwas bringen ist dagegen noch nicht sicher bewiesen.
Nicht schädliche verschreibungsfreie Medikamente, vor allem der Naturheilkunde, sollten zwecks Einsparung nach der Gesundheitsreform 2004 selbst bezahlt werden. Die Arzneimittelkosten stiegen aber stattdessen 2005 um 20 %. Erweitert um die nicht mehr bezahlten verschreibungsfreien Medikamente und eine 5 € Zuzahlung stiegen die Arzneimittelkosten um fast 30 % und steigen laufend weiter, beispielsweise 2007 um 8,7 % auf 27,2 Milliarden (AP in HA 21. 12. 07). Schädlich = gut = bezahlt war wieder eine neue Gleichung der Gesundheitsreformerin Ulla Schmidt. Die Bürokratie gab mit teurer Zulassung für Jahrhunderte bewährte Heilmittel noch ihren Teil hinzu. Beispielsweise wurde dem Natur-Blutsenkungsmittel Homviotensin von Homviora aus München nach deren Angaben vom BfArM aus "formalen Gründen" die Zulassung versagt (jetzt noch über Österreich erhältlich). Die Firma machte vor allem auch mit den niedrigen Kosten Reklame.
Weil die Forschungsausgaben für neue Medikamente, einschließlich ihrer Entschädigungskosten für Nebenwirkungen, sehr hoch sind, ist der deutsche Markt wichtig und sind die Preise meistens höher als im Ausland. Sodann brauchen die lehrenden Professoren für ihre Doktoranden und für sich einfache Wirksamkeitsnachweise. Die Allergie ist unterdrückt, ist ein Erfolg, die Ursache zu finden dagegen sehr aufwendig. Der Arzt kann ja auch bei seinem Patienten gegen die Stauballergie nicht sauber machen oder die besonders teure Heizung umbauen. Die Ursachenfindung ist deshalb selten Gegenstand der Untersuchung und sehr schwierig. Ernährungs- und Bewegungsratschläge kann der Arzt oft schon deshalb nicht geben, weil er sich ja durch die "Gesundheitsreform" um die jetzt viel wichtigere Bürokratie zuerst kümmern muss.
Die Homöopathie heilt beweisbar (NH 8.5)
Häufig öffnet erst das persönliche Erleben den Zutritt zu dem noch nicht erlernten Wissen: So zeigte die Apothekerin auf das Apotheken-Schild und erläuterte, dass die Homöopathie gegen ihre Apothekerehre ginge. Das hätte sie schließlich studiert. Die Homöopathie ist eine in Deutschland (von Hannemann) erfundene Art der Naturheilkunde, bei der nicht gegen das Symptomenbild (lt. Klien. Wörterbuch mit Allopathie) behandelt wird.
Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie:
Bei der Homöopathie wird die Immunantwort des Körpers durch Einsatz hochverdünnter Substanzen angeregt (lt. Klien. Wörterbuch), wie beispielsweise durch verdünnte Grippeviren gegen Grippe. Auch bei der aktiven Immunisierung gegen Grippe durch die anerkannt wirksame Impfung wird dies ähnlich gemacht. Beides ist ursächlich wirksam. Sind mathematisch zwei Größen einer dritten gleich, so sind sie auch untereinander gleich. Die Homöopathie ist also auch logisch wirksam, was zu beweisen war (Kiene).
Zwei Jahre später fragte die erwähnte Apothekerin, warum man denn nicht mehr in ihre Apotheke käme. „Man hätte ja nichts, weil die Homöopathie selbst die Grippe (Influenza) und ihre Nebenarten verhindern oder schnell heilen würde.“ Zum Erstaunen pflichtete sie dem bei.
Die Apothekerin hatte zwei Kinder bekommen, denen sie nur die früher als unwissenschaftlich dargestellten Homöopathika gab. „Die normalen Mittel haben ja so viele Nebenwirkungen, dass man sie Kindern gar nicht geben kann.“
Die Apothekerin ergänzte ihr auf der Universität erlerntes Wissen durch zusätzliches Wissen zum Schutz ihrer Kinder vor gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen. Ähnlich ergeht es vielen Ärzten, die in ihrer langen Studien- und Praxiszeit schon einen Teil des schwierigen Kapitels Mensch erlernten. Einige lassen sich dann zusätzlich zum Facharzt ausbilden und andere steigen ergänzend in die vielen Möglichkeiten der Naturheilkunde ein. Diese etwas andere Medizin ist dann eine wichtige Ergänzung der Notfallmedizin, der Medizintechnik, der Operation etc. - nur eins ist sie nicht: „Die andere Medizin“.
Die Substanzen erfahren bei der Homöopathie durch Verschüttelung bei der Verdünnung auch eine „energetische Umwandlung“. Die jeweilige Verdünnung wird mit D (= dezimal D1=1:10) oder sogar C (=centimal C1=1:100) angegeben. Ab D30 sind es dann die genannten Hochpotenzen, ab D23 ist chemisch kein Wirkstoff mehr nachweisbar. Diese Medikamente werden dann in fester (Globulie) oder auch flüssiger Form, ja sogar als Salbe hergestellt. Außerdem setzen Ärzte und Heilpraktiker noch Impfampullen ein. Man unterscheidet bei der flüssigen Form die Einzel- und Komplexmittel. Letztere haben bei flüssiger Form den Vorteil, dass sie auch die Immunreaktion gegen viele weitere Nebenwirkungen, beispielsweise bei der Grippe gegen den Schnupfen, anregen können. Sie sind leicht einnehmbar und dosierbar.
Die Homöopathie kann sogar die Grippe verhindern: Ein homöopathisches Mittel, dass mit Viren die Grippe-Abwehr erhöht und auch vorbeugend und sogar noch nach Krankheitsausbruch eingesetzt werden kann, ist beispielsweise metavirulent - von Meta Fackler KG (www.metafackler.de ). Als 1993 der Antrag auf Registrierung des homöopathischen Komplexmittels als homöopathisches Mittel vom damals zuständigen Bundesgesundheitsamt abgelehnt wurde, entschieden die EU-Richter zugunsten des Herstellers (HPN/DFA 7-8/05) - und der Logik.
Das NDR Fernsehen erläuterte in der Sendung Visite am 22. 7. 08 genau die Wirkung der Homöopathie - und wann sie hilft. Logik und Fakten sagten: Die Homöopathie ist bei richtigem Einsatz meistens hochwirksam. Die Visite-INFO nannte dazu zusätzlich: www.homoeopathie-heute.de - www.welt-der-homoeopathie.de - www.bph.de - sowie 4 Ratgeber von Sigrid Heinze, Andrew Lockie, Sven Sommer und Christoph Trapp.
Bei vielen Herz-Kreislauf-Mitteln stehen die Nebenwirkungen Herzrhythmusstörungen oder auch Verminderung bis Ausfall der Nierentätigkeit auf dem Beipackzettel. Die Stiftung Warentest warnt in ihrem LEXIKON BLUTHOCHDRUCK schon in der Überschrift eindringlich, die Nebenwirkungen auch ernst zu nehmen, „damit zum Beispiel keine Herzrhythmusstörungen auftreten“. Die Medikamente sind dann zu meiden. Tatsächlich helfen gegen viele Nebenwirkungen sehr oft zusätzlich homöopathische Medikamente. So berichtete eine Reha-Ärztin in der Zeitschrift HP (2006), dass Herzrhythmusstörungen bei den Patienten durch das homöopathische Mittel RYTMOPASC (von PASCOE aus Gießen) meistens schnell verschwanden.
Noch einmal: Sehr viele Nebenwirkungen chemischer Wirkstoffe in Medikamenten könnten durch Naturheilmittel vermindert oder beseitigt werden.
Selbst bei keinerlei Nebenwirkungen, die allerdings auch sehr spät auftreten können, ist durch chemische Wirkstoffbehandlung teilweise schwierig oder überhaupt keine ursächliche Heilung möglich. Dr. med. Klaus Rentrop ist nicht nur Facharzt für Innere Medizin, sondern, wohl aus gutem Grund, auch Homöopath. Er erläutert beispielsweise die sogenannten Autoimmunerkrankungen auf Vortragsveranstaltungen, um den Menschen ursächlich zu helfen: Bei diesen Erkrankungen führt eine überschüssige Reaktion des Immunsystems dazu, dass körpereigene Gewebe als fremd erkannt und bekämpft werden. Dies führt zu schweren Entzündungsreaktionen und Organschäden. Als bekanntestes Beispiel nennt er Rheuma. Schulmedizinisch gibt es, nach seinen Worten, keine ursächliche, sondern nur eine symptomatische Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten, wie z. B. Cortison. Er bietet die klassische Homöopathie bei solchen Erkrankungen als sanfte Alternative an, berichtet aber auch von den Grenzen dieser bewährten Heilmethode.
Nach neuer Umfrage durch das Allensbach-Institut für Demoskopie (in HA 15. 1. 10) hatten 1970 erst 24 % der Westdeutschen Erfahrung mit der Homöopathie und jetzt 2009 schon 57 %. Die Mehrheit dieser Benutzer bescheinigte: Kaum Nebenwirkungen, gut verträglich, Anwendung vor allem gegen Erkältungen, grippale Infekte, bei Magen- und Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Hautkrankheiten, Bronchitis sowie zur Stärkung nach Krankheiten und bei Sportverletzungen. Kassenpatienten müssen die Mittel meistens (siehe Anfang: Gesundheitsreformen und "schädliche Medikamente" werden bezahlt).Wenn sich die Wissenschaft mit einer Sache noch nicht kompetent beschäftigt hat, ist es unwissenschaftlich, diese Sache deshalb als falsch zu bezeichnen. Selbst das Ergebnis einer "wissenschaftlichen" Untersuchung kann dann noch falsch sein. Einige Ärzte und Apotheker meinen beispielsweise immer noch, dass die Hochpotenzen der Homöopathie mit den heutigen naturwissenschaftlichen Vorstellungen nicht zu begründen wären. Professor Dr. med. Köster von der Uni Sevilla (Forschung wird z. T. aus Deutschland vertrieben) antwortete darauf, dass hier unterstellend behauptet wird, eine jegliche naturwissenschaftliche Wirkung habe chemisch zu sein. Das ist… nicht einmal wissenschaftlich. Im Zeitalter von Handy und … der Übertragung von Informationen ohne jegliches Wirkmolekül ist diese Behauptung verwegen und ohne Boden (in HP NATUR-Heilkunde, Nr. 2, 2006). Noch einmal: Es ist unwissenschaftlich zu behaupten, dass eine Informationsübertragung, wie bei den Hochpotenzen, chemisch erfolgen muss, um wirksam zu sein (nach Prof. Dr. med. Köster).
Die Naturheilkunde kann Organe retten (NH 8.6)
Die Wirksamkeit der Homöopathie könnte mit großer Sicherheit viele Organe, die oft auch durch die unerwünschten Wirkungen von von Medikamanten nachhaltig geschädigt wurden, retten. Noch einmal: Die Naturheilkunde könnte als Zusatzbehandlung viele Organe retten.
Ein Beispiel: Zur Mutter eines Redaktionsmitgliedes sagte der behandelnde Urologe, nun sei wohl auch bald die zweite Niere hinüber (dann beide Nieren durch Nebenwirkungen von Bluthochdruck-Medikamenten). Sie nahm daraufhin ein homöopathisches Mittel für die Niere (siehe z. B. www.phoenix-laboratorium.de ). Nach einigen Monaten untersuchte er die letzte Niere wieder und meinte, die sei ja jetzt wieder in Ordnung. Da hätte sie wohl Solidago genommen. Bei einer anderen nahen Verwandten wurde ebenfalls schon die Dialyse-Station angedacht aber gleich vom Solidago abgeraten. Es ist fast so, als sollte die Feuerwehr kein Sprungtuch aufspannen, weil der zu Rettende ja daneben springen könnte.
„In Deutschland stehen 9000 Patienten auf der Warteliste für einen neue Niere. Die durchschnittliche Wartezeit auf ein Organ liegt bei fünf Jahren“, sagte Professor Folkert Bode, Sprecher eines neuen Netzwerkes zur Nierentransplantation (cw in HA 12. 9. 07). Weil Nieren zur Transplantation verständlicherweise bei der Nachfrage knapp sind, wurden angeblich Privatpatienten bevorzugt. Der SPD-Gesundheitspolitiker Professor Dr. med. Lauterbach („Die Zweiklassengesellschaft“) hielt dies (in Bild 10/07) nicht für richtig.
Die ZDF-Fernsehsendung „Frontal 21“ berichtete am 13. 11. 07 über von Hongkong via Südamerika nach Israel organisierten Organhandel. Deutsche Patienten müssen über einen Strohmann für die Vermittlung einer Lebertransplantation in Kolumbien 95.000 Euro bezahlen. Doch auch dort stehen Tausende auf der Warteliste für Lebertransplantationen. Die tatsächliche Quelle ging aus einem Hinweis auf der Webseite des Deutschen Anbieters hervor. Dort wurde auf China verwiesen. In Wirklichkeit sollen aber Chinesen aus kulturellen Gründen kaum für Organspenden zur Verfügung stehen. Die Organe werden deshalb, so geht aus dem Bericht der Zeitung Epoch Times Deutschland (Nr. 14 2007) hervor, lebenden Häftlingen entnommen. Der Bedarf ist horrend. Eine Statistik des Organbedarfs vom 1. 1. bis 31. 10. 07 zeigt gerade in Deutschland einen Bedarf an, der bei gleicher Einwohnermenge (vielleicht ein Ergebnis der Gesundheitsreformen) doppelt so hoch ist, wie beispielsweise in den Niederlanden, Österreich oder Belgien – nämlich Nieren 7931, Herzen 751, Leber 1897, Lungen 518.
Ein weiteres Beispiel zur Naturheilkunde allgemein: Gegen bakterielle Atemwegsinfektionen und Mandelentzündungen gibt es vorbeugend und heilend ein Naturheil-Komplexmittel, von dem berichtet werden soll: Da sagte der Bekannte eines Redaktionsmitgliedes, dass er schon lange entzündete Mandeln hätte und der HNO-Arzt eine OP für unumgänglich hielt. Das Redaktionsmitglied entgegnete, dass Naturheilärzte dann Tonsipret (www.bionorica.de ) empfehlen würden. Drei Monate später berichtete der Bekannte begeistert, dass seine Mandeln durch das Mittel wieder in Ordnung gebracht worden wären; die Operation hätte er gespart (Tonsipret bei akuter Hals- und Mandelentzündung, Schluckbeschwerden und Halsschmerzen). Noch einmal: Die Mandel-OP war durch ein Naturheilmittel eingespart worden.
Das naturheilkundliche Wissen ist oft uralt und erprobt. Beispielsweise wurde das Mittel Sinupret schon vor 75 Jahren vom Gründer der genannten Firma Bionorika erfunden. Dazu schreibt die Firma im Internet: "Nase voll! Drückt der Kopf? Sinupret löst, öffnet, befreit. Bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen."
Das waren nur wieder 2 Beispiele "gesunder" und unschädlicher Ursachenbekämpfung durch die Naturheilkunde im Bereich der Atemwegsinfekte. Frau Dr. Heinl schrieb dazu u. a.: "Infektionen des oberen Respirationstraktes...gehören in jedem Alter zu den häufigsten Gründen für Arztkonsultationen und sind sehr oft Anlass zur Verschreibung von Antibiotika im ambulanten Bereich. Sie verursachen damit Morbidität, Arbeitsausfälle und Kosten." Sie empfielt z. B. Zink-Aspartat (www.unizink50.de ) - zum 9. Mal vom Bundesverband Deutscher Apotheker zum Medikament des Jahres gewählt (HPN/DFA 11/09). Im Homöopathiebereich bieten sich z. B. Schwörotox Tropfen an. Und natürlich bei Viren (gegen die Antibiothika außer schädlich noch wirkungslos sind) metavirulent. -
In der Tierheilkunde wird die Homöopathie besonders deshalb mit Erfolg eingesetzt, weil Tiere ja objektiv durch Heilung und nicht durch Einbildung reagieren können. Sie verstehen die Diagnose nicht und Tiermediziner kommen meistens auch nicht im weißen Kittel herein. - Bei vielen Erkrankungen kann also durch homöopathische Mittel eine körpereigene und unschädliche Heilung angeregt und dabei vielleicht oft auch eine Operation, Dialyse oder Transplantation vermieden werden. Die Kraft der Heilpflanzen ist bedeutend.
"Die Kraft der Heilpflanzen" (NH 8.7)
überschrieb Maria Haas in der Apotheken Rundschau (8/09) ihren Bericht über die (anders als die Homöopathie, siehe dort) direkt wirkende Pflanzenmedizin. Die Einleitung ihrer umfangreichen Beschreibung lautete: "Die Behandlung mit Heilkräutern hat eine lange Tradition. Moderne Phytopharmazie sichert hohe Qualität und nachweisbare Wirkung." - "In Deutschland stammt jedes dritte frei verkäufliche Medikament aus dem Arzneischatz der Natur (Quelle IMS Health)." Und Prof. Dingermann aus Frankfurt wurde zitiert mit: "Phytopharmaka sind in bestimmten Situationen genau die richtige Wahl."
In ihrem Bericht beschreibt sie auch den Imageverlust der Pflanzenheilkunde durch die Gesundheitsreform 2004. Nicht verschreibungspflichtige Medikamente (in Wirklichkeit angeblich unschädliche Medikamente) mussten durften nicht mehr durch die Ersatzkassen erstattet werden. Viele glaubten deshalb, sie seien unwirksam. Pflanzenheilmittel, wie z. B. Johanniskraut, müssen stattdessen bei höherer Dosierung verschrieben werden, weil sie zu viel wirken und andere Medikamente möglicherweise beeinflussen können.
In dem Bericht werden beispielhaft einige Heilkräuter in ihrer Wirkung beschrieben. Nachfolgend wird dies z. T. verkürzt und alphabetisch wiedergegeben:
Artischocke: Der Extrakt aus den Blättern der Pflanze hilft bei Verdauungsbeschwerden sowie Leber- und Gallenwegsstörungen.
Baldrian: Auszüge aus der Wurzel helfen bei Unruhe, Angstzuständen (etwas vor Prüfungen), sowie nervösen Einschlafstörungen (Tabletten oder Tropfen).
Ginkgo: Extrakte aus den Blättern des aus Asien stammenden baums lindern arterialle Durxchblutungsstörungen in den Beinen und werden bei Demenz empfohlen.
Johanniskraut: Aus den Blüten wird ein Medikament gegen Einschlafstörungen und leichte bis mittelschwere Depessionen gewonnen.
Priemel: Der Extrakt aus Wurzelstock und Blüten hemmt das Wachstum von Erkältungsviren sowie verschiedenen Bakterien und Pilzen. Er erleichtert das Abhusten bei Atemwegsentzündungen.
Rotes Weinlaub: Hilfreich bei Venenschwäche. Der Extrakt aus Blättern enthält reichlich Flavonoide, die die Gefäßwände dichten und die Durchblutung verbessern.
Sägepalme: Die Früchte der Pflanze enthalten u. a. Phytosterole. Arzneien mit Früchteextrakt können bei einer beginnenden gutartigen Prostata-Vergrößerung die Beschwerden lindern. Der Harnfluss wird verbessert und häufiger Harndrang vermindert.
Weißdorn: Die Pflanze unterstützt das Herz bei nachlassender Leistungsfähigkeit. Auszüge aus Blüten und Blättern bessern die Durchblutung des Herzmuskels.
Dies war nur ein ganz kleiner beispielhafter Auszug aus den Wirkungen von vielen Heilpflanzen. Seitenweise oder auch Buchweise werden die Heilwirkungen von Pflanzen beschrieben. Allein das Beispielgewürz Ingwer soll nicht nur Suppen, Saucen, Hauptgerichten und Desserts seine charakteristische Schärfe verleihen. "Es hat auch eine gesundheitliche Wirkung. Gegen Reiseübelkeit wird Ingwer sogar offiziell als Medikament verwendet. Doch er soll auch bei anderen Beschwerden helfen, wie z. B. Gelenkschmerzen, Migräne, Herz-Kreislaufbeschwerden oder Husten. Durch seine Schärfe wärmt Ingwer von innen und wird deshalb in der kalten Jahreszeit besonders geschätzt, ob als Tee oder als Gewürz im Essen." So Sabine Abel in der Beilage GESUND (HA Nr. 1/2010). Sie stellt dabei unter der Überschrift "Tolle Knolle" das Buch "Gesund mit Ingwer" von Ellen Heidböhmer für nur 7,95 € vor (www.buchhandel.de ).
Die "Freiburger Heilpflanzenschule" von Ursula Bühring und die www.heilpflanzenschule-verden.de von Margitta Paprotka-Kühne bringen Vorträge und Ausbildungsseminare zum Thema Heilpflanzen.
Naturheilverfahren stärker berücksichtigen (NH 8.8)
Im Jahre 2005 entschied das Bundessozialgericht, dass gesetzliche Krankenkassen Naturheilverfahren, wie z. B. die Hömöopathie, stärker berücksichtigen können. Das Ergebnis: Die Homöopathie wird wegen ihrer Wirksamkeit nach Angabe des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte nun von jeder zweiten Krankenkasse bezahlt. Die Techniker Krankenkasse, nach FOCUS Money 48/2007 Deutschlands beste Krankenkasse, gehört dazu. Sie schickt dem Versicherten sogar eine Liste der umliegenden homöopathischen Ärzte (www.tk-online.de ) und ihr Heft „Medizin & Natur“.
Der Sozialmediziner Matthias Egger aus Bern veröffentlichte dagegen im Fachjournal "Lancet", dass diverse Studien zu dem Schluss kämen, die Homöopathie würde nicht besser als ein Placebo wirken. Allerdings wirkten auch etliche "schulmedizinische" Medikamente nicht erheblich besser (in DER SPIEGEL 35/2005). Dazu ist anzumerken, dass mit der Untersuchungsgrundlage der Symptombekämpfung oft keine Heilungswirkungen mit ursächlich wirkenden Medikamenten möglich sind. Eine genaue Diagnose aus naturheilkundlicher Sicht der tieferen Ursachenfindung ist die Grundlage der entgültigen Wirkung - nicht der Verdrängung in ein schlimmeres Krankheitsbild (siehe dazu die Tabelle des Dr. Reckewig in (V)erbaute Gesundheit unter www.kiene-info.de ).
Wenn die Krankheitsursachen bei jedem Menschen anders sind, braucht auch jeder eine andere Behandlung, etwas anderes, und dies muss genau ausgetestet werden.
Die Bioresonanzdiagnose und –therapie, oder die Kinesiologie, oder die Methode nach Dr. Aschoff, oder vieles mehr an Möglichkeiten, wie die genaue Anamnese, stehen hier zur genauen Diagnose zur Verfügung. Allerdings alles Methoden, die oft in Deutschland als unwissenschaftlich bezeichnet werden, weil sie nach hier üblichen wissenschaftlichen Methoden nicht einzuordnen und zu begreifen sind. Man stelle sich bei der Homöopathie riesige Medikamentenmengen mit jeweils riesigen Verdünnungsmöglichkeiten vor. Damit ist die Hochschule in Deutschland meistens überfordert, weil es nicht mehr in den Lehrplan passt, weil zu viele Vorurteile vorhanden sind, vor allem aber, weil die zusätzliche Zeit mit dem zusätzlichen Lehrpersonal überhaupt nicht vorhanden ist.
Oft wird in anderen Ländern die in Deutschland von Hannemann erfundene Homöopathie als Wissenschaft gelehrt, weil sie eben hilft, logisch ist und auch den Menschen (ähnlich TCM) ins Gleichgewicht bringen soll. Heute, wie schon früher, wird vieles in Deutschland erfunden aber im Ausland verwirklicht. Obwohl die Anthroposophen die Homöopathie seit langem wegen der Wirksamkeit einsetzen und auch lehren (Uni Herdeke), hat also die Wirkung nichts mit dem Glauben zu tun, sondern ist ausreichend bewiesen.
TCM allgemein + Pilze: Hilfe aus China (NA 8.9)
Oft ist der Stand der Wissenschaft in anderen Ländern oder bei der WHO ganz anders als bei uns. Denken wir nur an die asiatische Medizin, die von über 1,5 Milliarden Menschen als wichtig und wissenschaftlich angesehen wird. In der "Traditionellen Chinesischen Medizin" (TCM) nehmen die Pflanzenheilkunde und sogar die Musik einen wichtigen Platz ein. Der Mensch wird als Ganzes gesehen, einschließlich der Ernährung und der Umwelt (Feng-Shui - Kliniken z. B. www.tcm.info.de - www.tcmklinik.de - www.tcm-germany.de . – Die TCM sieht, genau wie jede andere Natur-Heilungsrichtung, den ganzen Menschen – der Mensch soll im Gleichgewicht sein, genau wie die Natur. Auch sie ist aus dem Gleichgewicht geraten - ähnlich der Wirtschaft, die parallel der Natur aus dem Gleichgewicht geraten ist.
TCM hilft gegen viele Krankheiten. Einige Beispiele dazu: Akupunktur bei chronischen Schmerzen, Allergien, Asthma, Magen-Darm- und Schlafstörungen. - Sodann natürlich die Naturheilmitteltherapie, die Ernährungslehre, Qi Gong und Tai Chi sowie Tuina. Letzteres sind Grifftechniken, ähnlich der Massage und Akupressur. Zur Diagnose wird die Zunge herangezogen.
In China wurde auch die heilende Wirkung einiger Pilze entdeckt. Shiitake wird heute beispielsweise schon oft in BIO-Läden oder selbst bei Edeka verkauft. Die Pflanze wird als "König der Heilpilze" bezeichnet und soll gegen viele Krankheiten einzusetzen sein. Heilpilze sollen aber immer aus BIO-Anbau stammen.
MykoTroph versendet (als Institut) beispielsweise kostenlos ein 48 Seiten umfassendes Büchlein über die Heilungsmöglichkeiten durch Heilpilze www.heilenmitpilzen.de , Tel. 06047/988530.
"Medical Wellness“ ist auch ursächlich (NH 8.10)
Wenn man sich, außerhalb der Notfallmedizin, wieder vermehrt der Ursachenbehandlung zuwendet, wird für viele „Medical Wellness“ zur Vorbeugung und sogar Heilung bei Erkrankungen, wie Rheuma, Herz-Kreislauf und Bewegungsapparat interessant. Und weil die Krankenkassen nur an der Gesundheit ihrer Mitglieder sparen können, wird es auch von vielen Kassen bezuschusst. Wenn beispielsweise der 6 Tage-Urlaub Walking + Entspannung in Warnemünde über den Veranstalter Dr. Holiday 667 € kostet, bezahlt die Techniker Krankenkasse (www.tk-online.de ) eventuell 215 € hinzu – wenn man vorher fragt. Auch TUI baut seine Angebote aus, weil es sich für alle rechnet: Für die Gesundheit, als Vorbeugung und Heilung, und dadurch für die Kassen durch weniger Kranke. Außerdem lohnt es sich natürlich auch für die Hotels, die Veranstalter und immer für die Steuereinnahmen des Staates.
Wichtig ist dabei, dass das Wellness-Hotel einen Arzt zur Betreuung der Patienten stellt. Nach dem Abendessen bittet der dann unter Umständen zu seinem Vortrag. Und dabei weist er vielleicht anhand von Tabellen und Schautafeln auf die größten Sünden unserer modernen Zivilisation hin: „Abgesehen davon, dass wir uns heute viel zu wenig körperlich betätigen, ernähren wir uns vollkommen falsch. Die meisten essen zu viel und zu schwer.“ Weitere Informationen erhält man auch bei zwei Verbänden unter www.dmwv.de und www.wellnessverband.de (Uta Buhr in HA 3./4. 2. 07).
Wohlfühlen ist gesund und heißt heute, wie bekannt und zuvor genannt, sehr oft "Wellness". Weniger bekannt ist dabei die Lichttherapie, die gut für die Seele, die Psyche und gegen Depressionen wirksam sein soll. In der Zeitung Epoch Times Deutschland (Nr. 15 2007, Kleve) wurden dazu wichtige Tipps gegeben. So soll das Gerät dazu sehr leistungsstark (bis 10.000 Lux) und von guter Qualität sein. Man sollte es deshalb im Fachhandel, einem Sanitätshaus kaufen. Im Abstand von 50 cm kann man dann dabei noch lesen. Die Lichttherapie sollte täglich am besten morgens angewendet werden. Informationen über www.licht-fuer-die-seele.de oder gratis unter 0800/7504202.
Immer mehr Menschen haben durch die Büroarbeit ohne Bewegungsausgleich (siehe hierzu Bewegung am Schluss von Heilung und Umwelt) Rückenprobleme, oder sie haben plötzlich den so genannten Hexenschuss. Hier hilft meistens ursächlich, wenn sie richtig ausgeführt wird, die Chiropraktik (siehe www.chiropraktik.de ) - durch die WHO anerkannt aber in Deutschland nicht gefördert. Vielleicht deshalb, weil die behandelten dann meistens gesund sind und kein Geld mehr bringen?
Ist die Naturheilkunde wissenschaftlich? (NH 8.11)
„Streng nach dem Stand der Wissenschaft“ oder „wissenschaftlich“ sind immer wieder gebrauchte angebliche Beweise der Wirkungsüberprüfung nach dem Wissen der überprüfenden Institute oder Universitäten. Eine wissenschaftliche Wirkungsüberprüfung kann falsch sein oder Nebenwirkungen beispielsweise nicht ausreichend berücksichtigen. Wenn Universitäten wissenschaftlich die Wirkung von Naturheilungen erforschen oder bestätigen, nützt die oft nichts.
Während für die chemischen Wirkstoffe ein Patent angemeldet werden kann, ist dies für Pflanzen nicht möglich. Hohe Zulassungskosten oder die Bürokratie treiben bereits deutsche Firmen - genau wie durch die Erbschaftssteuer - nach Österreich. Weitere Möglichkeiten sind bei Medikamenten die Neuherstellung oder vielleicht das Angebot als Nahrungsergänzungsmittel. Denn die Ernährung ist ja ein wichtiges Heil- und zuvor oft auch Krankheitsmittel, genau wie vielleicht auch die Nahrungsergänzungsmittel – wenn man zuviel davon nimmt.
Die innovative und umweltfreundliche Naturheilkunde, einschließlich der Homöopathie, wird teilweise ins Ausland vertrieben, obwohl die Politiker damit Wähler bekommen könnten. Zweidrittel der Deutschen wissen bereits um die heilende Wirkung der Naturheilverfahren, wie Umfragen ergeben haben.
Während die chemische Pharmaindustrie meistens in ausländischer Hand ist und jährlich die Umsätze kräftig erhöht, werden durch die Diskriminierung der Naturheilkunde die Gesundheit der Bürger und die Arbeitsplätze vermindert. Es sei denn, die Bürger bezahlen ihre Medikamente, und möglichst auch den Naturheiler, selbst – oder wechseln in eine die Homöopathie zahlende Krankenkasse (Siehe z. B. www.tk-online.de ). Vielleicht sollte der Gesundheitsfonds nur eingerichtet werden, um auch dies zu verhindern. Eine Förderung der so genannten „Zweiklassengesellschaft“.
Forschungsergebnisse in der Naturheilkunde werden deshalb immer häufiger aus dem Ausland gemeldet. Selbst die Schimpansen heilen mit der Naturheilkunde fortschrittlicher als die Allopathie. So beobachtete ein französisch-ugandisches Forschungsteam, dass ein Schimpanse gegen Darmwürmer zunächst in der Frühe die Blätter der „Aneilema aequinoctiale“ schluckte und die Therapie dann mit der Rinde der „Albizia grandibracteata“ fortsetzte. Kurz darauf waren die Parasiten weg. Selbst die Malaria wurde kurzfristig durch das ganztägige Fressen von Blättern der „Trichilia rubescens“ geheilt (AFP in HA 2. 1. 08).
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